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Montag, 10 Mai 2021

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Eiserne Hochzeit nach 65 Ehejahren Drucken E-Mail

Maria und Alfons Stork werden den 25. April 1956 in bleibender Erinnerung behalten. Nicht nur, weil die damals Zwanzigjährigen an diesem Tag geheiratet haben, sondern auch wegen einer ganz besonderen Geschichte, die sie heute, 65 Jahre später, schmunzelnd erzählen können. Zu Hause warteten die geladenen Gäste und freuten sich auf das Hochzeitsessen. Bratwürstchen mit Kartoffelsalat stand auf dem Speiseplan und Alfons Stork machte sich frühzeitig auf den Weg zur Metzgerei von Alfred Schweikert, um die frisch zubereiteten Leckereien zu holen. Weil der damalige Spielausschussvorsitzende der Zwölfer aber noch nicht ganz fertig war, nutzte „Fons“, wie er noch heute liebevoll genannt wird, die letzten Stunden seines Junggesellendaseins zu einem Abstecher ins nahegelegene Gasthaus zum „Badischer Hof“. Der schlitzohrige Wirt des Stammlokals der Zwölfer sorgte dafür, dass der angehende Hochzeiter fast vergessen hätte, dass Maria zu Hause nicht nur auf die Bratwürste, sondern auch auf ihren Bräutigam wartete. Am Ende aber wurde die Trauung durch den damaligen Wiesentaler Bürgermeister Max Bischof zu einer Punktlandung und das Fest zu einer überaus geselligen Feier.
Eine Feier kann auf den Tag genau 65 Jahre später nicht stattfinden, obwohl reichlich Grund dafür vorhanden wäre. Wegen der Corona-Pandemie muss das geplante Familienfest anlässlich der Eisernen Hochzeit am Sonntag leider ausfallen. Doch verschoben ist nicht aufgehoben. Die gemeinsame Feier des Ehejubiläums sowie des jeweils 85. Geburtstags von Maria und Alfons Stork wird mit den vier Kindern, neun Enkelkindern und sieben Urenkeln zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Zu den Gratulanten am kommenden Sonntag wird auch der FV 1912 Wiesental zählen. Schließlich war Alfons Stork Torhüter der Zwölfer sowie jahrzehntelang als Jugendleiter, zweiter Vorsitzender, Schiedsrichter, Fußballchef und Platzwart des Vereins ein unverzichtbarer Akteur und Ratgeber. Zudem war er als Paketzusteller in seiner Heimatgemeinde bei der Wiesentaler Bevölkerung ein Sympathieträger und guter Botschafter der Zwölfer.
Eine treue Begleiterin ist seit mittlerweile 65 Jahren seine Gattin. Maria Stork arbeitete als junge Frau in einer örtlichen Zigarrenfabrik und war später bei der Erziehung ihrer Kinder gefordert. Ihr größtes sportliche Erlebnis hatte sie beim 50jährigen Jubiläum des FV 1912 Wiesental. Damals stand sie vor fast 4.000 (!) Zuschauern auf dem alten FV-Platz an der Kirrlacher Straße bei einem Frauen-Fußballspiel der Zwölfer gegen die Fvgg Neudorf im Tor und parierte sogar einen Elfmeter. Am Ende aber konnte sie die 0:3-Heimniederlage trotzdem nicht verhindern.
Der FV 1912 Wiesental beglückwünscht Maria und Alfons Stork sehr herzlich zu ihrer Eisernen Hochzeit, dankt ihnen für die jahrzehntelange Treue und Unterstützung des Vereins und wünscht ihnen für die Zukunft weiterhin Spaß und Frohsinn am gemeinsamen Zusammensein und vor allen Dingen viel Gesundheit.

Foto: Maria und Alfons Stork feiern Eiserne Hochzeit