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Montag, 10 Mai 2021

Flutlicht mit LED-Lampen ausgestattet

 



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Die Corona-Pandemie hat nicht nur in den Sportvereinen die Aktivitäten zum Stillstand gebracht. Vor allem der Verzicht auf Training und Spielbetrieb kann nachteilige Auswirkungen auf das Vereinsleben haben. Auch beim FV 1912 Wiesental, der sich in den letzten fünf Dekaden vom fußballspielenden Monoverein zu einem modernen Mehrspartenclub entwickelt hat. Mit fast 1.700 Mitgliedern sind die Zwölfer hinter den Bruchsaler Pugilisten heute der zweitgrößte Verein im Sportkreis Bruchsal, der neben dem Wettkampfsport auch viele Freizeit- und Fitnessprogramme für alle Altersgruppen anbietet.
Die Wertschätzung des FV 1912 Wiesental misst sich nicht mehr nur am Tabellenstand der aktiven Fußballer und Tischtennisspieler. Dennoch bekennen sich die Zwölfer zum Leistungssport, aber eben nicht unter allen finanziellen Bedingungen. Stattdessen investierte der Großverein während der Corona-Pandemie fast 100.000 Euro in seine Zukunft. „Für uns ist es wichtig, dass wir optimale Sportstätten zur Verfügung stellen“, gibt Robert Tomic als Vizepräsident Wettkampfsport zu verstehen. Dazu zählen drei Rasenplätze sowie die vereinseigene Sporthalle.

Foto: FV-Vereinsheim: Schmuckstück auch nach bald 50 Jahren

Zu den Erfordernissen einer modernen und in die Zukunft gerichteten Infrastruktur zählt das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz. „Das war bei allen Investitionen auch unser Gradmesser“, betont Manfred Schweikert, der als Präsident seit 24 Jahren an der Spitze des Vereins steht. Begonnen wurde im Vorjahr für knapp 25.000 Euro mit der Sanierung der Ostseite der FV-Halle. Unter der tatkräftigen Mitarbeit der aktiven Tischtennisspieler wurden die großen Glasscheiben entfernt, die komplette Front isoliert und ein neues Fensterband eingebaut. Unterstützt wurde der Verein dabei von der Waghäuseler Firma Wikka sowie der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt.
„Diese Maßnahme wird dauerhaft zu einer deutlichen Reduzierung der Heizkosten führen“, weiß Manfred Schweikert. Auch der Einbau einer komplett neuen Beregnungsanlage im Seppl-Herberger-Stadion für 27.000 Euro sowie die Erneuerung des Flutlichts auf beiden Trainingsplätzen mit Kosten von 42.000 Euro wurden während der Pandemie realisiert. „Fünfzig Jahre nach der Grundsteinlegung des neuen Stadions am 25. September 1971 waren diese Investitionen unabdingbar“, bestätigt der für die Liegenschaften zuständige Vizepräsident Bernhard Mahl. „Durch die Umrüstung auf LED-Flutlichtleuchten werden wir den Berechnungen zufolge in 20 Jahren 114 Tonnen CO² einsparen. Die jährlichen Stromeinsparungen betragen 9.695 kWh/a. Das entspricht einer Reduktion des Stromverbrauchs um rund 65,16 Prozent“, rechnet der FV-Präsident vor.
Bereits zum hundertjährigen Jubiläum hatten die Zwölfer ihr Vereinsheim mit drei Wohnungen, einer Gaststätte, der Sporthalle sowie den sanitären Einrichtungen mit neuen Fenstern und einer energiesparenden Außenisolierung versehen. Kurz vor der Einweihung befindet sich das für 5.000 Euro neu eingerichtete Vereinsbüro im Obergeschoss des Clubhauses, und in Kürze soll auch der Eingangsbereich fertiggestellt werden. „Ohne die Zuschüsse des Badischen Sportbundes und der Stadt Waghäusel wären diese Investitionen nicht möglich gewesen“, findet Manfred Schweikert lobende Worte.