Pokalaus in der 2. Runde des Verbandspokals

27. Juli 2026 | Fußball 1. Mannschaft

FV 1912 Wiesental – 1.FC Bruchsal 0:2
Wer mit einem Weiterkommen im Verbandspokal geliebäugelt hatte, war lange Zeit guter Dinge. Unsere Mannschaft lieferte ein gutes und überzeugendes Spiel gegen den Verbandsligisten 1. FC Bruchsal ab. Der Kampf und Einsatz stimmten und auch über weite Strecken sah man keinen großen spielerischen Unterschied zwischen den beiden Teams. Die Gäste wirkten etwas reifer. Auf beiden Seiten gab es Chancen, in Führung zu gehen. Diese gelang dann den Gästen in der 98. Minute, nachdem es nach 90 Minuten 0:0 gestanden hatte. In der Verlängerung ließen bei unserem Team doch etwas die Kräfte nach. Die Entscheidung zugunsten der Bruchsaler fiel in der 114. Minute durch einen Handelfmeter. Obwohl das Spiel verloren wurde, waren die Zwölfer-Fans mit dem Spiel unserer Mannschaft zufrieden. Jetzt gilt es, die restlichen Tage der Vorbereitung noch zu nützen, bevor die neue Saison 2026/27 startet.

Aufstellung: Jonah Roth, Tibor Pflaum, Milan Straub, Nico Michelberger, Enes Karamanli, David Jurleta, Isai Milbich, Cedric Walther, Kristian Bartolovic, Semih Yurdakul, Nicola Leberer, Yasin Gick, Resul Oral, Lukas Boxberger, Nico Malorgio, Mika Stengler, Meric Lucas Metin.

Aus der Sicht des Trainers
Es war das erwartet schwere Spiel gegen den 1. FC Bruchsal. Wir wussten um die Qualität unseres Gegners und haben uns in der Trainingswoche gezielt auf ihn vorbereitet. Über die gesamten 120 Minuten hat unsere Mannschaft alles auf dem Platz gelassen. Gegen ein Team, das seit zwei Jahren um den Aufstieg in die Oberliga spielt, muss man es erst einmal schaffen, über 90 Minuten die Null zu halten. Aus unserer Sicht wäre es dabei keineswegs unverdient gewesen, das Spiel sogar für uns zu entscheiden. Natürlich hatte auch Bruchsal die eine oder andere gute Torchance. Trotz allem sind wir unglaublich stolz auf die Leistung unserer Mannschaft. Auf dieser kämpferischen und geschlossenen Teamleistung wollen wir aufbauen und genau so weitermachen. Taylan Kurt.

Trainer Taylan Kurt
Foto: Anna-Lena Heiler