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Samstag, 28 Mai 2022

Vereinsspielplan
Fußball

 

Bei Fragen zu Vereins-Sportbekleidung gibt Michael Bauer unter der
Tel. Nr.: 0176/22027746 gerne.Auskunft.

 
 
Vereinsgeschehen
Verdiente Mitglieder geehrt Drucken E-Mail

Bei der Jahreshauptversammlung des FV 1912 Wiesental standen insgesamt 36 Vereinsmitglieder für eine Ehrung an. Allerdings mussten viele ihre Teilnahme aus unterschiedlichen Gründen absagen. Die Zwölfer ehren ihre Mitglieder nach 25, 40, 50 und 60 Jahren sowie danach alle fünf Jahre mit Ehrennadeln und Urkunden. Die Auszeichnungen wurden von den Mitgliedern des Ehrenrats Sonja Herberger und Hubert Metzger übergeben. Willi Schuhmacher war am vergangenen Samstag verhindert.
Ausgezeichnet werden bei den Zwölfern auch Personen, die sich mindestens zehn Jahre ehrenamtlich für den FV 1912 Wiesental engagiert haben. Dies waren am vergangenen Samstag Kai Borell als Ski-Übungsleiter sowie die Turn- und Tanztrainerinnen Sophia Fuchs, Sarina Korn, Anna Schmitt und Samira Straub, die seit einer Dekade ehrenamtlich für den Verein im Einsatz sind. Mit einer Urkunde geehrt wurden auch Marco Grassel, der über zehn Jahre Beisitzer und Chef der Fußball-AH war, sowie Bernhard Stork für seine ebenso lange Tätigkeit als Platzkassier beim FV 1912 Wiesental.

Foto: Bernhard Stork war zehn Jahre Platzkassier

 
Erwin Schweikert seit 70 Jahren FV-Mitglied Drucken E-Mail

Seit bereits sieben Jahrzehnten ist Erwin Schweikert Mitglied beim FV 1912 Wiesental. Leider konnte er die hohe Ehrung aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst entgegennehmen. Ihm wird die Urkunde von Mitgliedern des Ehrenrats zugestellt werden. Seit 65 Jahren sind Erich Kühner und Walter Schmitt FV-Mitglied. Sie erhielten ebenso eine Urkunde wie Wolfgang Day, Reinhold Kost, Ludwig Kolb, Heinz Martus und Klaus Preis für ihre mittlerweile 60-jährige Mitgliedschaft.
Jeweils acht Personen wurden für eine 40- und 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet, wobei bei den „Vierzigjährigen“ mit Gerda Schuhmacher und Waltraud Schieffer auch zwei Frauen sind. Die meisten Ehrungen gab es in der Gruppe der Männer und Frauen, die seit einem Vierteljahrhundert das Mitgliedsbuch der Zwölfer haben. Hier standen zwölf Ehrungen an.

Nachfolgend eine Übersicht der geehrten Personen bei der Jahreshauptversammlung des FV 1912 Wiesental am 20. Mai 2022:

Foto: Die bei der Ehrung anwesenden FV-Mitglieder

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Ostergeschenk für E1-Junioren Drucken E-Mail

Dank eine großzügigen Spende von Sally´s Welt aus Waghäusel konnten die Trainer der E1-Junioren, Anatol Lampel und Patrick Stephan, ihren Spielern zu Ostern eine Kleinigkeit schenken. Die Jungs haben coole Zwölfer-Socken von der Firma Sockr erhalten. Die Socken sind mit den Initialen und der Rückennummer der Spieler bestickt. Natürlich ist auch das Vereinslogo drauf. Trainer und Spieler bedanken sich sehr herzlich bei Sally für die Unterstützung.

Foto: Zwölfer-Socken für die E1-Junioren

 
Bilanz eine erfolgreichen Wintersaison Drucken E-Mail

Die Wintersaison 2021/22 endete am 8. April mit einem glanzvollen Finale in Sulden am Ortler. Von den sechs geplanten Skifreizeiten konnten fünf durchgeführt werde. Nach dem tollen Skistart im Dezember in Serfaus bei super Schneeverhältnissen und vier Tagen Sonnenschein musste die Kinder- und Jugendfreizeit Anfang Januar leider abgesagt werden. Die Schweizer Gastgeber in Engelberg hätten die Zwölfer-Gruppe gerne empfangen, aber leider bestand für die ungeimpften jugendlichen Teilnehmer nach der Rückkehr eine Quarantänepflicht, sodass die Freizeit –sehr zum Ärger der Kinder und Betreuer - nicht durchgeführt werden konnte.
Das gleiche Problem hatte Skiabteilungsleiter Manfred Sälzler auch bei der Familienskifreizeit im Tauferer Ahrntal an Fasching. Diese Freizeit fand deshalb mit einer leicht reduzierten Teilnehmerzahl statt und alle Teilnehmer hatten auch hier – neben einem prima Gemeinschaftserlebnis - sehr gute Schnee- und Wetterverhältnisse. Auch unsere Gastgeber vom Hotel Talblick in St. Jakob waren über unser Erscheinen sehr erfreut. Interessant am Rande ist, dass sich der britische Skirennläufer Dave Ryding vor seinem grandiosen Weltcupsieg im Slalom in Kitzbühel im Skigebiet Klausberg vorbereitet hatte und in unserem Hotel wohnte. Das Arlberg-Wochenende im Januar und das Sci-Speciale im März auf der Plose bei Brixen fanden wie gewohnt statt.
Mit der zurückliegenden Wintersaison ist die Skiabteilung insgesamt und unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden. Schade nur, dass gerade die Kleinsten nicht die gewünschte und verdiente Aufmerksamkeit erhalten haben. Wir schauen jetzt erwartungsvoll auf den kommenden Winter und freuen uns auf den Skistart in Serfaus im Dezember 2022, die Kinder- und Jugendfreizeit in Engelberg Anfang Januar, das Arlberg-Wochenende, die Familienfreizeit an Fasching, das Sci-Speciale und das Skifinish Ende April in Sulden.

Foto: Perfekte Skibedingungen

 
Auf dem deutsch-französischen Burgenweg Drucken E-Mail

Am 9./10. April war eine Wandergruppe des FV 1912 Wiesental auf dem deutsch-französischen Burgenweg unterwegs. Tourleiterin Carola Mahl hat hierüber den nachfolgenden Bericht geschrieben:

Auf einer Gesamtstrecke von 40 km führte uns die zweitägige Wanderung durchs Dahner Felsenland in der Pfalz und durch das Vallée de la Sauer im Elsass von einer mächtigen Burg zur anderen. Insgesamt lagen hier acht Burgen auf der Strecke, teils auf spektakulären Felsen. Jede Ruine zeugte von einer bewegten Vergangenheit mit vielen Sagen und rätselhaften Geschichten. Romantiker konnten ins Schwärmen geraten. Die Tour führte durch dichte Wälder, vorbei an eindrucksvollen Felswänden und hinauf zu Aussichtspunkten, von denen wir einen weiten Blick über das Biosphärenreservat Pfälzerwald und die französischen Nordvogesen genießen durften.
Bereits in Wiesental vom April-Schnee überrascht, starteten wir sehr früh mit zwei Autos ins pfälzische Schönau zum Startpunkt unserer Tour. Fünf Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 19 und 72 Jahren waren in freudiger Erwartung. Vom trockenen Parkplatz hochblickend, konnten wir sofort sehen, dass uns in den Höhen ebenfalls Schnee erwarten würde, was unserer guten Laune jedoch keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil: Es war herrlich auf dem frisch gefallenen Schnee zu laufen und dabei von der Sonne angelacht zu werden. Da machte auch das bisschen Nasswerden vom tauenden Schnee auf den Bäumen nichts aus.

Foto: Wandern im Schnee und mitten im April

Vorbei am beeindruckenden Schlüsselfelsen und der Felswand Langer Fels führte uns der Weg zur Wegelnburg, der höchstgelegenen Burganlage der Pfalz. (Leider sind die Bauarbeiten an dieser Burgruine noch nicht abgeschlossen und die bisherige Teilöffnung hat wohl nicht funktioniert. Somit wurde die Burg wieder für den gesamten Besucherverkehr komplett gesperrt. Aber uns blieben ja noch viele weitere Burgen zu entdecken.)
Wir passierten die Grenze nach Frankreich am Kaiser-Wilhelm-Stein und gelangten schnell zur zweiten Burg, der Hohenbourg, die wir gleich erkletterten und danach mit einem tollen Weitblick belohnt wurden. Im Sonnenschein und vom Schnee schon fast keine Spur mehr, erreichten wir kurz darauf die Ruine Löwenstein. Auch hier gingen einige auf Entdeckungsreise. Danach führte uns der Felsenpfad zur Ruine Fleckenstein, wo wir eine kurze Stärkungspause einlegten. Vorbei am Fleckensteiner Weiher erreichten wir nach einem kurzen, aber heftigen Aufstieg die Ruine Froensbourg.
Durch den Wald und vorbei am Zigeunerfelsen, bei welchem sich ebenfalls ein Aufstieg lohnte, wanderten wir weiter zur Ruine Wasigenstein. Da durch kleine Abstecher die Zeit schon sehr fortgeschritten war, beschlossen wir, die letzte Burg des Tages, die Ruine Arnsbourg nur von weitem zu bewundern und gleich zum kleinen Örtchen Obersteinbach, über welchem die Arnsbourg thront, abzusteigen. Dort haben wir im Hotel Alsace Village unser wohlverdientes Abendessen eingenommen und die Nacht verbracht. Das Alsace Village ist ein kleines zertifiziertes Naturhotel mit ganz besonderem französischem Charme, herzlichen Gastgebern und sehr gutem Essen. Gemütlich saßen wir am Abend zusammen bis uns die Müdigkeit einholte.
Am nächsten Morgen waren alle wieder fit und nach einem ausführlichen Frühstück mit Baguette und Käse ging es weiter. Zunächst relativ eben durch das Schlangenbachtal, bevor genau auf der Grenze zurück nach Deutschland ein kurzer heftiger Anstieg folgte. Oben wartete die Belohnung, der Aussichtsfelsen Bayrischer Windstein, ein kleines Felsmassiv mit überwältigendem Weitblick. Weiter ging die Tour auf dem großen Florenberg, bis der Zollstock erreicht war. Hier, wo einst viele Schmuggler unterwegs waren, führte uns der Weg hinauf auf die Höhen des Grenzberges Maimont, der während des Krieges Schauplatz vieler Kämpfe war. Vorbei an den Felsen des Steinernen Heeres erreichten wir bald den Felsblock mit dem Friedenskreuz, ein Mahnmal für Frieden und Freundschaft und gleichzeitig wieder ein Aussichtspunkt. Unsere Gedanken waren hier ganz bei den Geschehnissen in der Ukraine.
Von da an ging es bergab zur versteckt gelegenen Blumenstein, der achten (eigentlich siebten) und letzten Burgruine unserer Wanderung. Sie wird auch Geisterschloss genannt. Noch einmal erklommen wir steinerne Stufen und genossen das Umland. Vorbei am Wengelsbacher Hals führte uns der Weg schließlich hinunter ins Wengelsbachtal mit seinen vielen Fischteichen, bevor wir wieder Schönau und damit das Ende unserer Tour erreichten.
Vor der Heimfahrt beendeten wir zwar müde, aber sehr zufrieden die zweitägige Wanderung mit Kaffee, Tee und Kuchen, bevor wir wieder die Heimfahrt antraten. Insgesamt haben wir im ständigen Auf und Ab auf den etwa 40 Kilometern 1562 Höhenmeter rauf und 1665 Höhenmeter runter überwunden.

 
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