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Samstag, 06 Juni 2020

Das Hygienekonzept der Jugendabteilung
kann hier heruntergeladen werden:

Hygienekonzept FV 1912 Wiesental

Hygienekonzept JSG Wiesental

 



Die neue FV 1912 Vereinskollektion kann hier
bestellt werden. Dazu das Formular ausfüllen

und an die Mail Adresse
senden.
Bei Fragen gibt Michael Bauer unter der
Tel. Nr.: 0176/22027746 gerne.Auskunft.

 
 
Vereinsgeschehen
In Wiesental wurde Sportgeschichte geschrieben Drucken E-Mail

Auf Initiative von Rupert Baumann, langjähriger Jugendleiter und Vorsitzender des FV 1912 Wiesental, fand am 26./27. Oktober 1946, im Gasthaus „Zum Reichsadler“ eine Tagung der Süddeutschen Sportverbände in der US-Zone statt. In der Broschüre „50 Jahre Badischer Sportbund“ wird dieses erste Treffen der Vertreter der Landessportverbände Baden, Bayern, Hessen und Württemberg auf badischem Boden als zentrales Ereignis für den Badischen Sportverband in seinem Gründungsjahr gewertet. Im Wiesentaler Reichsadler trafen sich an zwei Tagen 27 Sportfunktionäre aus der amerikanischen Zone, um Erfahrungen auszutauschen und Organisationsfragen beim weiteren Aufbau der Sportverbände abzustimmen.
Die Tagung wurde mit einem Vortrag des Württembergischen Jugendleiters Robert Kast eröffnet. In „Der Sport“, dem damals amtlichen Organ des Sportverbandes Württemberg, wurde in der Oktober-Ausgabe von einer lebhaften Aussprache über die Betreuung der Sportjugend berichtet. Ergebnis waren zwei Eingaben an die amerikanische Militärregierung und an den Länderrat um Unterstützung in Fragen der Ernährung sowie der Beschaffung von Sportgeräten und Sportbekleidung. Einen breiten Rahmen nahm auch die Aussprache über Organisationsfragen ein. Dabei wurde angestrebt, „dass möglichst bald alle Sparten zu einer Arbeitsgemeinschaft im Rahmen der US-Zone kommen, wie dies schon bei Fußball, Handball, Schwerathletik, Boxen und Leichtathletik der Fall ist“.

Foto: Rupert Baumann: Zweiter in der zweiten Reihe von links

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Fusion zweier Fußballvereine in Wiesental Drucken E-Mail

Am 16. September 1920 – also vor knapp einhundert Jahren – wurden in Würzburg mit der Gründung der „Deutschen Jugendkraft“ (DJK) die fußballsportlichen Aktivitäten der katholischen Kirche in geregelte Bahnen gelenkt. Das Aufgabengebiet dieser Organisation umfasste „die Ordnung und Anregung des Sports in katholischen Vereinen, die Kontaktsuche mit allen anderen Verbänden sowie die Berücksichtigung der menschlichen und christlichen Verpflichtungen der Sporttreibenden“.
1928 kam das erste Fußballspiel einer Wiesentaler DJK-Mannschaft gegen eine Mannschaft der DJK Mannheim zur Durchführung. Am 15. September 1929 wurde der in Eigenarbeit gerodete und spielbar gemachte DJK-Sportplatz an der Kirrlacher Straße – gegenüber dem Zwölfer-Platz beim Forsthaus – eingeweiht. Nach dem Beschluss der Vorstandschaft erhielt die Sportabteilung den Namen DJK Blau-Weiß Wiesental.
Die wirtschaftlichen Krisenerscheinungen der Weimarer Republik erreichten an der Schwelle zum neuen Jahrzehnt ein solches Ausmaß, dass Millionen Menschen arbeitslos auf der Straße standen. Hoffnung machte die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Mit deren Machtübernahme im Jahr 1933 wurde der gesamtdeutsche Sport neu gegliedert und hatte Aufgaben im Sinne von Staat und Partei zu erfüllen. Der am 28. Januar 1900 gegründete Deutsche Fußballbund (DFB) wurde dem Deutschen Fußballverband in Berlin unterstellt.

Unser Archivfoto zeigt die DJK-Mannschaft mit ihrer Verwaltung. Stehend von links: Richard Dörr, Alois Klumpp, Hermann Klinger, Willi Fuchs, Karl Vogel, Ewald Machauer, Martin Klinger, Adam Knebel, Emil Bub, Josef Knebel, Heinrich Seider, Valentin Oestreicher, Fritz Maier, Josef Heim, Engelbert Knebel, Fritz Stork, Jans Janser.
Vorne von links: Johann Metzger, Oskar Seider, Heinrich Mahl, Josef Fuchs, Ernst Wermuth, Hugo Gentner, Emil Gentner, Wilhelm Mahl, Reinhard Vogel und Josef Römer.

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Vorzeitiges Ende der Fußballsaison? Drucken E-Mail

Noch ist keine endgültige Entscheidung gefallen, aber die Tendenz erscheint deutlich und von vielen Vereinen gewünscht: Die Saison 2019/20 im Amateurfußball dürfte aufgrund der Corona-Pandemie mit großer Wahrscheinlichkeit vorzeitig beendet werden. Zumindest die Präsidien der drei baden-württembergischen Fußballverbände sind sich in dieser Frage einig und schlagen diese Regelung für den virtuell am 20.Juni durchgeführten außerordentlichen Verbandstag des Badischen Fußballverbandes vor. Dann wird definitiv entschieden, wie es mit der Saison weitergehen wird. Die Alternative zum sofortigen Abbruch wäre eine Fortführung der Restrunde ab dem 1. September. Bei einem vorgezogenen Ende der Runde werden die für den Aufstieg qualifizierten Vereine in die nächsthöhere Spielklassen aufsteigen, während es in allen Klassen bis zur Verbandsliga keine Absteiger geben wird.

Foto: Vorzeitiges Ende für die Kreisliga-Fußballer

 
Christian Rohr erwirbt DFB-Elite-Jugend-Lizenz Drucken E-Mail

Christian Rohr, Coach der Kreisligamannschaft des FV 1912 Wiesental, hat die Winterpause für eine qualifizierte Fortbildung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) genutzt. Bei zwei insgesamt zweieinhalb-wöchigen Lehrgängen in der Egidius-Braun-Sportschule in Leipzig hat der Zwölfer-Fußballtrainer die DFB-Elite-Jugend-Lizenz erworben. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres weilte Christian Rohr für eine Woche in der größten Stadt von Sachsen zum ersten Lehrgang. Der zweite Teil folgte im Januar und endete mit einer dreitägigen Prüfung. Dabei musste Christian Rohr im praktischen Teil mit den Spielern der U17-Mannschaft des Bundesligisten RB Leipzig eine 20-minütige Lehrprobe durchführen. Die Ausbildungsziele dieser DFB-Elite-Lizenz ist die Vertiefung der Kenntnisse über leistungsorientiertes Junioren-Training sowie die Steuerung technisch-taktischer Lernprozesse.
Diese Lizenz des Deutschen Fußballbundes berechtigt dazu, alle Juniorenteams bis zur Regionalliga, alle Juniorinnenmannschaften sowie Frauenteams bis unterhalb der zweiten Bundesliga zu trainieren. Zudem ist die Lizenz Voraussetzung für den Einsatz als DFB-Stützpunkttrainer, Honorartrainer der Landesverbände sowie als Trainer an einer DFB-Eliteschule. Der FV 1912 Wiesental beglückwünscht seinen Trainer zur erfolgreichen Teilnahme an diesem DFB-Lehrgang.
Christian Rohr wird auch in der Saison 2020/21 die Kreisliga-Fußballer des FV 1912 Wiesental trainieren. Dabei haben bei den Zwölfern die Planungen für die nächste Verbandsrunde bereits begonnen. Der Trainingsbetrieb beginnt voraussichtlich am Sonntag, 5. Juli. Sofern Corona dann wieder ein geregeltes Fußballtraining zulassen wird.

Foto: FV-Trainer Christian Rohr

 
Meister der A-Klasse im Jahr 1924 Drucken E-Mail

Nur wenige Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges feierte die erste Fußballmannschaft des FV 1912 Wiesental nach der Saison 1923/24 die Meisterschaft in der A-Klasse. Unser Foto zeigt die erfolgreiche FV-Mannschaft mit (stehend von links): Heinrich Roth, Heinrich Metzger, Otto Herberger, Josef Herberger, Alexander Rolli, Sebastian Gehweiler, Felix Herberger und Max Scheuring.
Sitzend von links: Stefan Gehweiler, Ferdinand Schorner und Georg Breuninger.

Foto: Die FV-Meister-Mannschaft des Jahres 1924

 
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