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Donnerstag, 17 Juni 2021

Das neue Hygienekonzept der Fußballabteilung kann hier geladen werden!

Hygienekonzept FV 1912 Wiesental

Hygienekonzept Hallennutzung

Hygienekonzept Hallennutzung

 

Flutlicht mit LED-Lampen ausgestattet

 



Die neue FV 1912 Vereinskollektion kann hier
bestellt werden. Dazu das Formular ausfüllen

und an die Mail Adresse
senden.
Bei Fragen gibt Michael Bauer unter der
Tel. Nr.: 0176/22027746 gerne.Auskunft.

 
Werner Käpplein feierte 75. Geburtstag Drucken E-Mail

Es gibt Fehler, die sind unverzeihlich, aber sie würden geradezu fahrlässig töricht werden, wenn man sie nicht korrigieren würde. Eines dieser Versäumnisse ist die fehlende Berichterstattung über den 75. Geburtstag unseres Ehrenmitglieds Werner Käpplein. Der Berichterstatter des Vereins hat es schlichtweg versäumt und bittet um Nachsicht.
Umso dringlicher ist es, auf das herausragende Wirken des Geburtstagsjubilars für den FV 1912 Wiesental hinzuweisen. Werner Käpplein ist ein Urgestein der Zwölfer und steht heute noch als dienstältester aktiver Wettkampfsportler unseres Vereins an der Tischtennisplatte. Begonnen hatte der 75-Jährige seine sportliche Karriere im jugendlichen Alter als Torhüter der Nachwuchsfußballer. Er war Teil einer überaus erfolgreichen Juniorenelf und fand danach auch den Weg zwischen die Pfosten der ersten FV-Mannschaft in der damaligen Zweiten Amateurliga.
Mit der Gründung der Tischtennisabteilung des FV 1912 Wiesental am 12. Januar 1968 fand der damals 21-jährige Werner Käpplein den Zugang zu einer weiteren sportlichen Leidenschaft, die bis heute sein Leben prägt. Mit Talent und viel Trainingsfleiß war er Mitglied der ersten Tischtennismannschaft der Zwölfer und neben Spielertrainer Rolf Mayer einer der Garanten für den sofortigen Aufstieg. Unvergessen ist das damals kurzfristig angesetzte Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse gegen den TV Oberhausen.
Der zuverlässige Punktesammler Werner Käpplein war bereits im Urlaub an der italienischen Adria. Mannschaftsführer Rolf Mayer war klar, dass ohne Werner Käpplein der Sprung in die B-Klasse nicht möglich sein wird. Dabei zeigte sich der vorbildliche Team-Spirit der jungen Tischtennis-Abteilung. FV-Mitglied Bernd John fand auch ohne Internet und Handy Urlaubsort und Telefonnummer von Werner Käpplein heraus und organisierte den Rückflug. Donnerstagnachmittags fand der Urlauber an der Haustür seines Ferienhauses einen Zettel, dass bereits am nächsten Tag das Aufstiegsspiel stattfinden und ein Flugticket am Airport in Genua bereitliegen würde.
Freitagmorgens um vier Uhr begann die Reise mit einer Zugfahrt ins 120 Kilometer entfernte Genua und mit dem Taxi zum Flughafen. Von Genua ging es nach Zürich und von dort nach Stuttgart, wo er von Apotheker Bernd John abgeholt wurde. Am späten Nachmittag kam Werner Käpplein in Wiesental an und war mit zwei Einzelsiegen am 9:4-Erfolg der Zwölfer gegen den TV Oberhausen maßgeblich beteiligt.
Diese große Loyalität zum FV 1912 Wiesental ist bis heute ein beeindruckendes Merkmal von Werner Käpplein. Er war und ist noch immer ein wesentlicher Garant für die steile Aufwärtsentwicklung unserer Tischtennisabteilung seit mehr als 50 Jahren. Der Geburtstagsjubilar diente dem Verein als Jugendtrainer und bis heute als aktiver Spieler. Einige Jahre war er Tischtennis-Abteilungsleiter und damals zusammen mit Heinrich Wagenhan und Herbert Maurer für den bisher größten sportlichen Erfolg des FV 1912 Wiesental verantwortlich. In der Saison 1994/95 wurden die Tischtennisasse der Zwölfer Süddeutscher Pokalsieger, baden-württembergischer Meister und Aufsteiger in die Regionalliga, der damals dritthöchsten Spielklasse in Deutschland.
Doch Werner Käpplein war nicht nur ein großartiger Sport-Manager, sondern auch ein fleißiger Helfer bei vielen Veranstaltungen sowie bei der Sanierung der vereinseigenen Sporthalle. Der FV 1912 Wiesental ist Werner Käpplein zu großem Dank verpflichtet.  Er hat dazu beigetragen, dass die Zwölfer zu einem sportlichen Aushängeschild wurden. Die Glückwünsche des Vereins wurden dem Jubilar bereits an seinem Geburtstag persönlich durch Mitglieder des Ehrenrats überbracht.  Der FV 1912 Wiesental wünscht Werner Käpplein für die Zukunft alles Gute, noch viele Satzgewinne und Spielerfolge an den Tischtennisplatten und vor allen Dingen Gesundheit.

Foto: Werner Käpplein wurde 75

 
Zwölfer-Clubhaus öffnet am 1. Juli Drucken E-Mail

Am Donnerstag, 1. Juli, wird die Clubhaus-Gaststätte des FV 1912 Wiesental ab 16 Uhr erstmals wieder geöffnet sein. Sehr zur Freude der Stammtisch-Besucher sowie der aktiven Sportler unserer ersten, zweiten und dritten Fußballmannschaft, der AH-Abteilung sowie der Powermen-Gruppe. Ein EM-Fußballspiel wird an diesem Abend nicht stattfinden. Bei schönem Wetter wird Clubhauswirt Gunther Maier die Terrasse öffnen.

 
Drei aktive Mannschaften der Zwölfer Drucken E-Mail

Die Lust am Fußballspielen scheint nach der Wiederaufnahme des Spiel- und Trainingsbetriebs größer als jemals zuvor zu sein. Diesen Eindruck konnte man am vergangenen Donnerstag beim Blick auf die drei Rasenplätze der Zwölfer gewinnen. Allein für die 1b-Mannschaft stehen 40 Spieler zur Verfügung. Darunter viele Rückkehrer und Wiedereinsteiger. Deshalb haben die Fußball-Verantwortlichen um Präsident Manfred Schweikert sowie dem Spielausschuss-Quartett mit Tino Heiler, Marco Gerhardt, Kevin Drexler und Anatol Lampel beschlossen, mit einer dritten Mannschaft in der Kreisklasse C anzutreten. „Wir wollen allen Spielern die Möglichkeit geben, dass sie auch ihrem Hobby nachgehen können“, bestätigt Vereinschef Manfred Schweikert. Auch im Spielerkader der Kreisliga-Elf mit Neutrainer Sebastian Gau werden sich einige attraktive Veränderungen ergeben. Nach Ablauf der Wechselfrist wird darüber an dieser Stelle ausführlich berichtet werden.

 
Neue Serie: Jugendfußballtrainer der Zwölfer Drucken E-Mail

Selbst noch im jugendlichen Alter nehmen der 16-jährige Nino Schmittner und der ein Jahr ältere Linus Milbich bereits Verantwortung bei der Fußballjugend des FV 1912 Wiesental. Die beiden Teenager trainieren die F-Junioren der Zwölfer und sind mit Begeisterung bei der Sache. Die Motivation für Linus Milbich, der Fan des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist und Portugal die Titelverteidigung bei den Europameisterschaften zutraut, zieht er aus der Sportart Fußball, die er selbst bei der Wiesentaler Jugendspielgemeinschaft ausübt. „Mir macht es einfach Spaß, den Kindern die Freude am Sport zu vermitteln“, sagt Linus Milbich, der in einer sportaffinen Familie aufgewachsen ist.

Foto: Jugendtrainer Linus Milbich

Auch Nino Schmittner, der bereits seit 2019 Trainer der F-Junioren ist, hat Freude am Trainer-Job. „Ich habe diese Tätigkeit übernommen, weil ich selbst beim FV 1912 Wiesental Fußball spiele und es mir Spaß macht, Trainer zu sein“, bestätigt der 16-Jährige. Er überträgt Weltmeister Frankreich die Favoritenrolle bei der Fußball-Europameisterschaft. Sein Lieblingsverein in der Fußball-Bundesliga ist der FC Bayern München und besitzt dadurch gute Argumente  bei Diskussionen mit seinem Opa Willi Schuhmacher, der eine größere Leidenschaft für die Gelb-Schwarzen aus Dortmund hat.

Foto: Jugendtrainer Nino Schmittner

 
Die ersten Volksläufe waren in Wiesental Drucken E-Mail

Der schon früh weit über den Tellerrand eines Fußballvereins hinausschauende Rudi Knebel hatte als Vorsitzender von 1968 bis 1974 dem FV 1912 Wiesental durch die Gründung mehrerer neuer Sportabteilungen ein fortschrittliches und innovatives Image gegeben. Rudi Knebel war es, der am 19.Mai 1968 mit der Durchführung des 1.Internationalen Rheintal-Volkslaufs den Namen FV 1912 Wiesental weithin bekannt gemacht hat. Nahezu 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland waren zur ersten derartigen Veranstaltung im Sportkreis Bruchsal gekommen, wobei Start und Ziel auf dem Platz vor der Reiterhalle war. Zum Duschen der Langläufer stand die gerade fertiggestellte Sauna des KSV Wiesental zur Verfügung, während die Reiterhalle als Verpflegungsstelle diente.
Die Durchführung erfolgte damals ohne die heute üblichen technischen Hilfsmittel wie eine computergesteuerte Zeitmessanlage. Dafür musste mit Stoppuhren und einem deutlich höheren Personalaufwand die Zeit gemessen und mit Schreibmaschinen die umfangreichen Siegerlisten geschrieben werden. Organisatoren waren der erste Vorsitzende Rudi Knebel und Leichtathletik-Abteilungsleiter Ludwig Kolb, wobei in den folgenden Jahren viele Laufsportfreunde der Zwölfer die Veranstaltungen in ganz Süddeutschland besuchten.

Auch Bürgermeister Emil Groß am Start
Die beste Platzierung aller Wiesentaler Teilnehmer erreichte bei der Premiere 1968 der aktive Fußballer und Jugendtrainer Werner Erbe. Er benötigte für die zehn Kilometer 37:56 Minuten und belegte in der Leistungsklasse 1 den zehnten Platz. Am Start waren auch Willi Schuhmacher (23.), Winfried Hambsch (38.), Lothar Machauer (39.), Werner Schwechheimer (45.), Alfred Mayer (48.), Werner Knebel (63.), Horst Oechsler (65.), Willi Wittmer (65.) sowie Trudbert Mail, der in diesem Klassement in 44:40 Minuten den 76. Platz unter 160 Teilnehmern belegte. Auch der damalige Wiesentaler Bürgermeister Emil Groß ging in der Altersklasse bis Jahrgang 1923 an den Start und kam über die zehn Kilometer hinter den Gemeinderäten Vinzenz Trunk und Leo Schuhmacher auf den 29. Platz.

Bronze bei Nordbadischen Meisterschaften
Mit Heinrich Geiß, Alois Schuhmacher, Werner Knebel, Walfried Kremer, Paul Marx und Rudi Knebel beteiligte sich der FV 1912 Wiesental 1970 erstmals mit einer Mannschaft an den regionalen Volkslauf-Wettbewerben und wurde auf Anhieb dritter nordbadischer und siebter gesamtbadischer Meister. Am 3. Oktober 1970 gingen sechs FV-Mitglieder beim dritten internationalen Schwarzwald-Marathon in Donaueschingen an den Start. Dabei erreichte der junge Alois Schuhmacher unter mehr als tausend Teilnehmern über die 42,2 Kilometer lange Strecke mit einer Zeit von 3:43,55 Stunden einen ausgezeichneten 63. Platz. Beachtlich waren auch die Zeiten von Rudi Knebel mit 4:44,30, Walfried Kremer (4:56,47), Paul Marx (4:57,0) und Karl Steinhilper in 5:34,01 Stunden. Eine erstaunliche Fitness bewies auch Wiesentals Senior Leo Schuhmacher, der in der Altersklasse an den Start ging und nach 5:44,56 Stunden das Ziel erreicht hatte.